Wie die tinniwell Therapie funktioniert
Die tinniwell Therapie wurde entwickelt, um Menschen mit Tinnitus eine gezielte und wissenschaftlich fundierte Behandlung zu bieten. Das physische tinniwell Gerät vereint eine personalisierte Klangtherapie mit einer präzise regelbaren Wärmebehandlung bis 45 °C. Diese Kombination wirkt direkt auf das Hörsystem und hilft dabei, die Wahrnehmung des Tinnitus spürbar zu reduzieren.
Die tinniwell-Therapie ist eine innovative, medizintechnische Methode zur Behandlung von Tinnitus. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Tinnitus nachhaltig zu verbessern. In diesem Text erhalten Sie einen Überblick über die Wirkweise, den Aufbau und den Ablauf der Therapie.

1. Bestimmung der Tinnitusfrequenz
Für die individuell wirksame Klangtherapie wird die persönliche Tinnitusfrequenz benötigt.
Diese kann auf zwei Arten bestimmt werden:
• HNO-Audiogramm (für die genaueste Frequenzbestimmung empfohlen)
• Selbstbestimmung der Frequenz durch Hörtests
Ein Audiogramm ist nicht zwingend, jedoch hilfreich, um die Therapie möglichst präzise einzustellen.
2. Personalisierte Notch-Klangtherapie
Sobald die Tinnitusfrequenz feststeht, wird beim tinniwell Gerät eine spezielle Notch-Therapie verwendet. Dabei wird genau jene Frequenz, die den Tinnitus auslöst, aus der abgespielten Musik herausgefiltert. Dieser gezielte therapeutische Klang reduziert die überaktive Aktivität der Nervenzellen im Hörzentrum.
Mit der Zeit lernt das Gehirn, das störende Tinnitus-Signal weniger stark wahrzunehmen.
Was ist ein Notchfilter?
Ein Notchfilter ist ein spezieller Audiofilter, der eine ganz bestimmte Frequenzbandbreite gezielt abschwächt. Bei Tinnitus bedeutet das: Die Musik wird so angepasst, dass genau dort eine kleine „Lücke“ entsteht, wo der Tinnitus-Ton liegt. Alle anderen Frequenzen bleiben unverändert und klingen normal.
Warum ist das wichtig für tinniwell?
tinniwell nutzt diese Technik, um das Hörsystem zu entlasten. Der überaktive Bereich im Gehirn, der den Tinnitus verursacht, wird durch die gezielte Abschwächung seiner Frequenz langfristig beruhigt. Das kann dazu führen, dass der Tinnitus leiser wird oder in manchen Fällen sogar vollständig verschwindet. Das Verfahren basiert auf etablierten audiologischen Prinzipien und wird in der tinnitusorientierten Musiktherapie seit Jahren erfolgreich eingesetzt.
3. Wärmebehandlung im Ohr bis 45 °C
Ein zentrales Element des physischen tinniwell Geräts ist die thermische Stimulation direkt im äußeren Gehörgang.
Die Wärme:
• fördert die Durchblutung
• entspannt die Muskulatur rund um das Ohr
• beruhigt überreizte Strukturen des Hörsystems
• wird von vielen Betroffenen sofort als wohltuend empfunden
Die Wärme lässt sich präzise regulieren und wurde speziell für die sichere Anwendung im Ohr entwickelt.
4. Die Wirkung der Kombination
Das Besondere an tinniwell ist die gleichzeitige Anwendung von Wärme und personalisierter Klangtherapie. Während die Wärme das Hörsystem entspannt, arbeitet die Notch-Therapie daran, die neuronale Überaktivität zu reduzieren.
Diese Kombination erzielt nachweislich stärkere Effekte als reine Klangtherapie.
5. Regelmäßige Anwendung
Die Therapie sollte idealerweise täglich durchgeführt werden. Viele Anwender berichten bereits nach wenigen Wochen von einer spürbaren Linderung und einem deutlich ruhigeren Alltag.
Was ist Tinnitus?
Tinnitus bezeichnet Geräusche, die wahrgenommen werden, obwohl keine äußere Schallquelle vorhanden ist. Dazu gehören:
• Pfeifen
• Rauschen
• Brummen
• Summen
• hohe oder tiefe Töne
Ursachen für Tinnitus
Häufige Auslöser sind:
• Hörverlust oder Lärmschaden
• Stress und psychische Belastung
• Nacken- und Kieferverspannungen
• Erkrankungen oder Entzündungen im Ohr
• altersbedingte Veränderungen
• Durchblutungsstörungen
• Überaktivität im Hörzentrum
