Tinniwell erhält Patent in den USA

Die Resaphene hat von der US-Patentbehörde die Mitteilung zur Patentgewährung erhalten. Nun ist die einzige Tinnitus-Therapie mit einem Wirknachweis am Markt in den beiden Zielregionen Europa und den USA geschützt.

Expansion nach Nordamerika

Um in den USA das Tinniwell auf den Markt zu bringen, wurde bei der Resaphene die neue Landesgesellschaft Resaphene US LLC gegründet. Als verantwortlicher Director wurde Thomas Rauterkus ernannt. In seinem Verantwortungsbereich ist auch das Zulassungsverfahren bei der zuständigen Behörde US Food and Drug Administration.

Resaphene Suisse AG vermeldet Patent auf tinniwell

Die Resaphene Suisse AG ist nach der mündlichen Verhandlung beim Europäischen Patentamt über die bevorstehende Patenterteilung informiert worden. Als nächsten Schritt erwartet der Verwaltungsrat auch den Abschluss im Patentverfahren in den USA.

Im Februar 2019 wird das Management die Tinnitus-Therapie in den USA vorstellen und die Expansion dort vorantreiben. Eine Entscheidung ob dort eine eigene Landesgesellschaft gegründet wird oder ob Vertriebspartner eingesetzt werden ist noch nicht gefallen.

Tinniwell wird von Krankenkassen übernommen

Gute Nachrichten für Tinnitus-Patienten: Das Tinnitus-Therapiegerät tinniwell wird in der Schweiz und Deutschland von Krankenkassen übernommen. Nach Gutheissung durch einen Expertenarzt wird das tinniwell abhängig vom Tarif der Patienten von der Helsana und der Swica schon übernommen. In Deutschland wird auch abhängig vom Tarif des Versicherten bei der privaten Krankenkasse Continentale der volle Kaufpreis erstattet.

Für die Resaphene Suisse AG bedeutet dieser Meilenstein, dass das entwickelte Therapieverfahren nun zum Standard in der Behandlung des chronisch subjektiven tonalen dekompensierten Tinnitus werden kann. Für die Krankenkassen ist hier eine grosse Kostenreduktion möglich. Bisher wurde fortlaufend über Jahre Geld für therapeutisch nicht sinnvolle Verfahren ohne Wirknachweis ausgegeben.

Resaphene Suisse AG vollzieht Börsengang

Am 21.06.2018 hat die Resaphene Suisse AG an der Börse in Wien im Segment Dritter Markt ihren IPO vollzogen. Notwendig war dieser Schritt, um institutionellen Investoren die Möglichkeit zu einem Investment geben zu können. Dabei wurde der Referenzpreis mit 516,50 Euro festgelegt.

Damit ist auch der Prozess des Strategiewechsels im Finanzierungsbereich abgeschlossen. Dieser wurde im Sommer 2017 gestartet, da durch den CFO Thomas Rauterkus ineffiziente Strukturen in der Kapitalbeschaffung identifiziert und in späterer Folge auch bereinigt wurden.

Insgesamt ist die Resaphene damit auf der Zielgeraden hin zur Professionalisierung aller ihrer Prozesse. So geht der Verwaltungsrat davon aus, dass auch die Umstrukturierung im Medizintechnikvertrieb im 3. Quartal 2018 mit der Konzentration der Geschäftseinheiten im Bodenseeraum abgeschlossen ist.

Kooperation mit GEHE Pharma Handel

Das Konzernunternehmen Resaphene kooperiert zukünftig mit der GEHE Pharma Handel im Bereich der Distribution des Tinnitus-Therapiegerätes Tinniwell. Ab August 2018 wird in den 800 umsatzstärksten Apotheken in Deutschland des Tinniwell eingeführt. Insgesamt verfügt die GEHE über ein Netz von 7.000 Apotheken die erreicht werden können.

Dies ist ein weiterer Schritt hin zur Professionalisierung des Vertriebswegs der Resaphene. Derzeit werden auch 2 weitere Vertriebskonzepte bei HNO-Ärzten in Deutschland und der Schweiz zum Roll-out überführt.

Testsieger: tinniwell überzeugt in Vergleichstest von Tinnitus-Therapiesystemen

In einem Vergleichstest von drei digitalen Tinnitus-Therapiesystemen des Gesundheitsportals web-gesundheit.de konnte sich tinniwell gegen die Konkurrenz von Tinnitracks und Tinnitus Pro durchsetzen.

Bewertet wurden unter anderem der Funktionsumfang, Preis-/Leistungsverhältnis und Bedienung. In allen relevanten Bereichen überzeugte tinniwell die Tester, auch und vor allem wegen des ganzheitlichen Therapiekonzepts im Vergleich zu den anderen getesteten Lösungen:

„Einen anderen Weg schlägt das Schweizer Produkt tinniwell ein, dass nicht auf Smartphones setzt sondern als eigenständiges Therapiesystem auftritt. Dafür bekommt der Patient ein vollständiges System und umfangreiche Unterstützung, das ohne zusätzliche Technik funktioniert.“

Neue Landesgesellschaft bei Resaphene

Um die Märkte Grossbritannien, Irland und im Nachgang die USA für das Tinnitus-Therapiegerät tinniwell zu erschliessen, ist die Resaphene UK Ltd. in London gegründet worden. Zusätzlich wird durch diese Landesgesellschaft vor Ort sitzenden Venture Capital- und Private Equity-Unternehmen eine Investition in die Gesellschaft erleichtert, da diese Investitionen steuerschonend abgeschrieben werden können.

Anwendungsbeobachtung mit Tinnitusbehandlungsgerät tinniwell erfolgreich beendet

In der Zeit von Oktober 2016 bis Juli 2017 wurden in der HNO-Facharztpraxis von Dr. med. Johannes Ebbers alle Patienten mit chronisch dekompensiertem Tinnitus über das „Tinniwell“ Behandlungs-Gerät informiert und zur Teilnahme an der Anwendungsbeobachtung eingeladen. Alle Patienten unterzogen sich einer oto-neurologischen Untersuchung mit Ohrmikroskopie, Tonschwellenaudiometrie, Videonystagmografie, orientierender klinisch-neurologischer Untersuchung und Magnetresonanz-Tomografie des Gehirnschädels.

Ausschlusskriterien waren die Aufdeckung einer organischen Tinnitus-Ursache („symptomatischer Tinnitus“) und die Nichteinwilligung zur Teilnahme an der Studie.

Insgesamt wurden dreissig Patientinnen und Patienten rekrutiert. Ein Studienteilnehmer brach die Studie ohne Angabe von Gründen nach zwei Wochen ab. Somit konnten 29 Studienteilnehmer ausgewertet werden. Der älteste Studienteilnehmer war 72, der jüngste 17 Jahre alt. 14 Teilnehmer waren männlich, 15 weiblich.

Der Studienablauf

Jeder Studienteilnehmer wurde zu Beginn der „Tinniwell“-Behandlung anhand des Tinnitus-Mini-Questionnaire nach Göbel und Hiller befragt und der Tinnitus-Schweregrad (Score) ermittelt. Bei sieben Patienten konnte zudem der psychovegetative Anspannungsgrad mit Hilfe der Herzraten-Variabilitäts-Methode (HRV) ermittelt werden. Die Auswahl dieser sieben Patienten war zufällig und hing von der Verfügbarkeit des Untersuchungsgerätes ab. Anschliessend wurden die Patienten in die Handhabung des „Tinniwell“ Gerätes eingewiesen. Die Teilnehmer wurden angehalten, in den folgenden vier Wochen das „Tinniwell“ Behandlungs-Gerät täglich mindestens 30 Minuten zu benutzen. Eine darüber hinausgehende Behandlungsdauer war ausdrücklich erwünscht. Leichte Tätigkeiten wie Lesen, Spazierengehen, leichte Haus- oder Gartenarbeit waren während der therapeutischen Anwendung gestattet. Nach vier bis sechs Wochen wurde der Tinnitus Score erneut ermittelt und ggflls. eine erneute HRV Messung durchgeführt. Außerdem wurden die Teilnehmer zu den Kriterien „Bedienungsfreundlichkeit“, „Empfehlungsgrad“, „Musikpräferenz“ und „Therapiemodus“ befragt.

Ergebnisse

Im Gegensatz zu einer früheren Untersuchung Dr. med. Johannes Ebbers wurde bei allen Patienten eine mehr oder weniger deutliche Besserung der Tinnitus-Wahrnehmung (gemessen am Fragebogen-Score) beobachtet. Bei keinem einzigen Teilnehmer trat eine Verschlechterung ein. Eine Patientin verlor ihren Tinnitus vollständig. Der durchschnittliche Tinnitus-Score (maximal erreichbarer Wert: 24 Punkte) fiel von initial 15,5 Punkten auf 7,3 Punkte. Dies entspricht einem Rückgang von einem durchschnittlich mittelschweren Tinnitus auf einen leichten Tinnitus.

In Prozentzahlen ausgedrückt ging der Tinnitus durchschnittlich um 52,9% zurück. Die Ergebnisse schwankten zwischen einem Rückgang um 100% (vollständiges Verschwinden) und 20% Besserung.